Das Bordeaux-Château Lafleur aus Pomerol hat seinen Jahrgang 2025 erstmals nicht unter der geschützten Herkunftsbezeichnung AOC Pomerol veröffentlicht, sondern als „Vin de France“. Damit löst sich eines der renommiertesten Weingüter der Region formal von der Appellationsklassifikation, bleibt jedoch weiterhin im Spitzensegment von Bordeaux positioniert.
Hintergrund der bereits 2025 angekündigten Entscheidung ist der Wunsch der Eigentümerfamilie Guinaudeau (im Bild) nach größerer Flexibilität im Weinbau. Das Weingut verweist auf die zunehmenden Herausforderungen durch den Klimawandel, die in den stark regulierten Produktionsregeln nur begrenzt abgebildet würden. Als „Vin de France“ unterliegt Lafleur weniger strengen Vorgaben und kann stärker auf Jahrgangsbedingungen im Weinbergreagieren.
Der 2025er Lafleur wird zu einem Subskriptionspreis von rund 2.100 Euro pro Drei-Flaschen-Einheit angeboten, wie das britische Weinmagazin Decanter berichtet. Es handelt sich dabei um einen Preis ohne Mehrwertsteuer, Verbrauchssteuern oder Auslieferungs- und Abwicklungskosten.
Die Produktionsmenge des Jahrgangs gilt als sehr gering, wodurch die verfügbare Menge entsprechend limitiert ist.
(ru – Bild: Châteaux Lafleur)